Diskretion gefragt: Intimkorrekturen

Diskretion gefragt: Intimkorrekturen

  • Intimkorrekturen-Karlsruhe_Parkklinik_Sep02-2017

Nicht nur hinsichtlich ästhetisch-plastischer Behandlungen wie der Brustvergrößerung oder der Faltenbehandlung zeigt die allgemeine Öffentlichkeit zunehmend Akzeptanz, sondern auch bezüglich der Intimchirurgie fällt allmählich der Tabu-Schleier. Natürlich ist der Intimbereich weiterhin etwas sehr Privates und Sensibles, jedoch vertrauen sich immer mehr Frauen und Männer Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie an, wenn sie unzufrieden mit dem eigenen Intimbereich sind. Als erfahrener Chirurg in Karlsruhe unterstützt Dr. Ruß seine Patienten bestmöglich und legt großen Wert auf eine ausführliche sowie diskrete, individuelle Beratung. Denn Vertrauen zwischen dem Patienten und dem Facharzt ist ein entscheidender Faktor für ein erfolgreiches Behandlungsergebnis.

Gründe für eine intimchirurgische Behandlung

Die Entscheidung zu einer intimchirurgischen Korrektur ist eine äußerst persönliche, die verschiedene Gründe haben kann. Grob lassen sich diese in folgende unterteilen:

  1. Ästhetische Gründe
    In vielen Fällen empfinden Personen, die sich für eine Intimkorrektur entscheiden, das Aussehen ihres Intimbereichs als unästhetisch. Genetische Veranlagung, die natürliche Alterung, Geburten, eine starke Gewichtsabnahme oder Krankheiten können Einfluss auf das Äußere der Intimzone nehmen und für Betroffene zu seelischem Leid führen. Teilweise entwickeln die Personen so starke Hemmungen, dass sie sich nicht mehr wohl in der eigenen Haut fühlen und sich scheuen, enge Kleidung zu tragen oder sich vor dem Partner zu entblößen.
  2. Medizinische Indikationen
    Manche Patienten entscheiden sich nicht (oder nicht nur) wegen der Ästhetik für eine Intimkorrektur, sondern aus gesundheitlichen Gründen. Liegt eine sexuelle Dysfunktion vor, leiden die Betroffenen unter Schmerzen (z. B. beim Sport oder beim Geschlechtsverkehr) oder unter Inkontinenz, kann ein intimchirurgischer Eingriff auch aus medizinischer Sicht sinnvoll sein.
  3. Kulturelle Hintergründe
    Die Hymenrekonstruktion (Wiederherstellung des Jungfernhäutchens) ist vor allem bei Patientinnen ein beliebter Eingriff, in deren Kultur die Jungfräulichkeit einen hohen Stellenwert besitzt. Die Sorge um den sozialen Status der Familie und um die eigene Zukunft bringt für viele dieser Frauen einen vehementen Leidensdruck mit sich. Mit der Hymenrekonstruktion kann die Ästhetisch-Plastische Chirurgie hierbei Abhilfe schaffen.

Was ist vor der Intimkorrektur zu beachten?

Ein wichtiges Kriterium vor jeder ästhetisch-plastischen Behandlung ist das persönliche Beratungsgespräch zwischen dem Patienten und dem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Dieser Termin dient dazu, die Motivation und Wünsche des Patienten zu erfahren. Zudem informiert der Plastische Chirurg über die Möglichkeiten der Intimchirurgie, aber auch über die medizinischen Grenzen. Anhand gründlicher Untersuchungen zeigt der Facharzt auf, welche Vorgehensweisen zum gewünschten und gesunden Ergebnis führen können. Des Weiteren gibt er Hinweise zur Vorsorge und Nachsorge und thematisiert mögliche Risiken der jeweiligen Behandlung. Fragen und Bedenken seitens des Patienten können direkt an den Spezialisten gerichtet werden. Etwa zwei Wochen vor der Intim-OP sollten Patienten auf blutverdünnende Medikamente und Nikotin verzichten. Bei einigen Eingriffen ist es notwendig, dass 24 Stunden zuvor keine feste Nahrung zu sich genommen wurde.

Intimkorrekturen bei der Frau

Zu den häufigsten Intim-OPs bei Frauen zählt die Korrektur der Schamlippen (Labien). Sind die inneren Labien verhältnismäßig stark ausgeprägt, werden sie meist nicht mehr von den äußeren bedeckt. Dies wird von vielen Frauen als unästhetisch und störend empfunden und kann zudem zu Schmerzen führen. Bei der Schamlippenverkleinerung in Karlsruhe entfernt der Operateur das überschüssige Gewebe und formt die Labien neu. Weitere Behandlungsmöglichkeiten der weiblichen Intimchirurgie sind die Vaginalstraffung, die G-Punkt-Vergrößerung und die Hymenrekonstruktion.

Intimkorrekturen beim Mann

Verschiedene körperliche Eigenschaften sind für die Versinnbildlichung von Männlichkeit (Virilität) entscheidend und wirken sich vielfach auch auf das Selbstwertgefühl des Mannes aus. Sind Patienten mit dem Aussehen ihres Geschlechtsorgans unzufrieden, kann die Ästhetisch-Plastische Chirurgie mit einer Penisverlängerung und/oder Penisverdickung den Betroffenen helfen. Bei einer Penisvergrößerung werden häufig beide Behandlungstechniken miteinander kombiniert.

Intimchirurgische Behandlungen ohne OP

Je nach Befund kann der intimchirurgische Eingriff auch ganz ohne OP stattfinden. Durch die Injektion von körpereigenem Fettgewebe oder Hyaluronsäure wird zum Beispiel der G-Punkt vergrößert und das sexuelle Empfinden gesteigert. Zusätzlich zur Schamlippenverkleinerung können die äußeren Labien unterspritzt werden, sodass sie die inneren vollkommen bedecken. Auch bei der Vaginalstraffung oder der Penisverdickung kann eine Injektion körpereigner Stoffe das gewünschte Resultat hervorbringen.

Welche Risiken birgt die Intimchirurgie?

Wie jede Operation ist auch die Intimkorrektur mit Komplikationsrisiken verbunden. Selten kommt es nach der OP zu Blutungen, Infektionen oder Wundheilungsstörungen. Bei der Injektion von Eigenfett kann es sein, dass die transplantierten Zellen zu großen Teilen absorbiert beziehungsweise vom Körper abgebaut werden und das gewünschte Resultat ausbleibt. Auch sind asymmetrische Ergebnisse denkbar. Da der Intimbereich zudem von zahlreichen Nerven durchzogen und somit sehr empfindlich ist, sind Sensibilitätsstörungen nach dem Eingriff möglich. Schwellungen, Rötungen und Hämatome sind in der Regel unbedenkliche Beschwerden nach einer Intim-OP und heilen erfahrungsgemäß in kurzer Zeit selbstständig ab.

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