In welchem Alter ist eine Brustvergrößerung sinnvoll?

In welchem Alter ist eine Brustvergrößerung sinnvoll?

  • Brustvergroesserung-Karlsruhe_Parkklinik_Jun01-2017

Unangefochten belegt die Brustvergrößerung durch Implantate in Deutschland den ersten Platz auf der Liste der beliebtesten ästhetisch-plastischen Operationen. Mit der Brustchirurgie in Karlsruhe wird Frauen geholfen, die sich an der Größe oder Form ihrer Brüste stören. Denn Unzufriedenheit mit dem eigenen Busen kann zu einem erheblichen seelischen Druck bei Betroffenen führen und sich negativ auf das Körpergefühl sowie das Sozialleben und die Partnerschaft auswirken. Verschiedene Gründe können zum Wunsch nach einer operativen Veränderung der Brüste führen. Lässt sich ein „ideales“ Alter für die Brustvergrößerung bestimmen, auch wenn es generell kein festgelegtes Mindestalter für die Brustchirurgie in Karlsruhe gibt?

Welche Indikationen sprechen für eine Brustvergrößerung?

Häufig entschließen sich Frauen zu einer Brustoperation, wenn sie ihre Brüste als zu klein oder asymmetrisch empfinden. Wächst die Brust seit der Pubertät nicht weiter, kann dies dazu führen, dass sich Betroffene als „weniger weiblich“ oder unattraktiv fühlen. Auch anlagebedingte Fehlbildungen wie die sogenannte „Rüsselbrust“ (tubuläre Brust) können die Ästhetik negativ beeinflussen. Mit Hilfe einer Brustaugmentation passt der Operateur den Busen in Form und Größe harmonisch an die weiteren Körperproportionen an. Ebenso ist es denkbar, dass die Brustdrüse aufgrund eines starken Gewichtverlustes reduziert wird und die Brüste somit an Volumen oder Festigkeit verlieren. Dies kann auch nach Schwangerschaft und Stillzeit der Fall sein. Auf diese Weise schwingt in den sonst freudigen Ereignissen wie das Erreichen des Wunschgewichtes oder die Freude über den Familiennachwuchs etwas Frustrierendes mit, da die Brust nicht länger die zufriedenstellende Form oder Größe aufweist. Um das Wohlbefinden und die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper wiederherzustellen, kann also auch unabhängig vom Alter eine Brust OP in Betracht gezogen werden.

Methoden der Brustvergrößerung

Operationstechniken, Form und Beschaffenheit der Implantate werden kontinuierlich weiterentwickelt und an die Bedürfnisse von Patientinnen angepasst. So wird bei der Schnittführung beispielsweise darauf geachtet, dass die Milchstränge und -ausgänge geschont und nicht verletzt werden, sodass das Stillen nach einer Brustvergrößerung weiterhin ohne Beschwerden möglich ist. Auch bei der Lage des Implantats gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Einfluss auf das optische Ergebnis oder spätere Untersuchungen (z.B. Mammographie) haben können. Legt der Operateur das Implantat unter den Brustmuskel, wird dies bei sportlichen Aktivitäten als deutlich angenehmer empfunden. Zudem ist das Implantat so bei besonders schlanken Patientinnen weniger sicht- und tastbar. Jedoch kann das mehrfache Einschneiden des Brustmuskels dazu führen, dass die Armbeweglichkeit eingeschränkt wird. Eine moderne Methode, die bei der Brustchirurgie in Karlsruhe bereits seit einigen Jahren angewendet wird, ist die subfasziale Brustvergrößerung. Hierbei wird das Implantat auf dem Muskel platziert und von der Brustmuskelfaszie abgedeckt. Dies verhindert ein „Springen“ des Implantats bei sportlichen Aktivitäten und verursacht zudem weniger postoperative Beschwerden.

Die Brustvergrößerung durch Eigenfett

Neben der traditionellen Brustvergrößerung mit Implantaten hat sich als weitere Behandlungsmethode die Brustvergrößerung mittels Eigenfetttransplantation etabliert. Zuvor wird der Patientin durch Fettabsaugung (Liposuktion) körpereigenes Fettgewebe entnommen und anschließend speziell aufbereitet. Durch anschließende Unterspritzung dieser Fettzellen wird die Brust natürlich modelliert. Im Laufe der folgenden Wochen wächst ein Teil der transplantierten Zellen mit dem bereits vorhandenen Gewebe zusammen und erzielt somit den gewünschten Volumenaufbau. Da bei dem Vorgang aber auch einige Zellen durch körpereigene Stoffwechselprozesse abgetragen werden, können möglicherweise weitere Unterspritzungen notwendig sein, um die erstrebte Brustform zu erreichen.

In den richtigen Händen

Die Entscheidung zu einem ästhetisch-plastischen Eingriff der Brustchirurgie in Karlsruhe unterliegt ganz persönlichen Gründen. Mit der gewünschten, harmonischen und natürlichen Brustform erhoffen sich Patientinnen nicht nur eine körperliche Besserung, sie möchten sich auch von dem mitunter starken Leidensdruck und den eventuellen persönlichen Hemmungen befreien. Dafür ist die Wahl des richtigen Operateurs wichtig. Auf dem Portal Estheticon zählt Dr. Friedemann Ruß zu den TOP Experten bezüglich der Beratung zur Brustvergrößerung. Mit seiner langjährigen Expertise und Erfahrung auf diesem Gebiet steht er seinen Patienten kompetent und vertraulich zur Seite.

Gibt es ein „Idealalter“ für eine Brustvergrößerung?

Generell lässt sich die Frage nach dem geeigneten Alter für eine Brustvergrößerung oder eine andere ästhetisch-plastische Operation nicht pauschalisieren. Dieses ist immer von der individuellen Verfassung des Patienten sowie der Motivation und dem gewünschten Ergebnis abhängig. So sollte vor einer Brustvergrößerung in jedem Fall das natürliche Brustwachstum abgeschlossen sein, was in der Regel spätestens mit 20 der Fall ist. Im ausführlichen und persönlichen Beratungsgespräch erfragt der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie zudem die Gründe, welche die Patientin zu der Operation bewegen. Somit kann der Spezialist recht gut einschätzen, ob bereits eine reifliche Überlegung stattgefunden hat und die Patientin keine unrealistischen Vorstellungen oder Wünsche verfolgt. Die Patientenbefragung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) ergab, dass sich Frauen vorrangig zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr sowie zwischen 40 und 50 Jahren zur Brustvergrößerung entscheiden. Den „optimalen“ Zeitpunkt legt die Patientin für sich selbst fest. Hinweise und Empfehlungen zur Brustvergrößerung im Hinblick auf zum Beispiel Familienplanung können Frauen im vertraulichen Gespräch mit dem Facharzt erfragen.