Was tun bei Männerbrust?

Was tun bei Männerbrust?

  • Maennerbrust-Karlsruhe_Parkklinik_Aug01-2017

Bei einigen Männern führt eine Fehlentwicklung der Brustdrüse dazu, dass die Brust vergrößert ist und somit eine weiblich anmutende Form aufweist. In der Medizin spricht man in diesem Fall von einer Gynäkomastie. Andere Bezeichnungen hierfür sind „Männerbrust“ oder „Frauenbrüstigkeit“. Schon in jungen Jahren kann die Brust des Mannes stark ausgeprägt sein, was häufig zu Spott von Gleichaltrigen führt. Doch auch im Erwachsenenalter fühlen sich manche betroffene Männer durch die vergrößerte Brust gehemmt und scheuen sich, eng anliegende Kleidung zu tragen oder sich mit freiem Oberkörper zu zeigen. Die modernen Operationsmethoden der Schönheitsklinik in Karlsruhe passen nicht nur die Körpersilhouette den individuellen Vorstellungen an, sondern lindern auch den Leidensdruck der Betroffenen erheblich.

Die verschiedenen Formen der Männerbrust

Eine krankhafte Vergrößerung der männlichen Brustdrüse kann mehrere Ursachen haben und sowohl eine Seite betreffen als auch beidseitig vorliegen. Oftmals wird eine hormonelle Störung als Auslöser angenommen, die entweder genetisch bedingt ist oder durch Krankheit oder medikamentöse Behandlung hervorgerufen wurde. Neben dem Hormonhaushalt können aber auch Nierenerkrankungen, Leberkrankheiten, Tumoren oder andere Erkrankungen zu einer Gynäkomastie führen. Daher ist eine ausführliche Anamnese vor der Behandlung besonders wichtig, um die exakte Ursache zu ermitteln. Eine zweite Form der Männerbrust ist die sogenannte unechte Gynäkomastie oder auch Pseudogynäkomastie. Diese entsteht nicht durch eine krankhafte Veränderung der Brustdrüse, sondern durch Fetteinlagerungen. Sie tritt zumeist im Zuge einer starken Gewichtszunahme auf. Ebenfalls mögliche Arten der Gynäkomastie sind die Neugeborenengynäkomastie, die Altersgynäkomastie und die Pubertätsgynäkomastie.

Die Behandlung der Pseudogynäkomastie

Bei der Pseudogynäkomastie sind überschüssige Fettdepots dafür verantwortlich, dass die Brust vergrößert und weiblich erscheint. Diese Fetteinlagerungen können in der Regel mit einer Fettabsaugung (Liposuktion) gewebeschonend entfernt werden. Über feine Schnitte wird eine dünne Kanüle direkt in das Fettdepot geführt und die unliebsamen Fettzellen abgesaugt. Meist zieht sich die Haut selbstständig zurück und passt sich der neuen Brustform an. Nur in seltenen Fällen wird eine zusätzliche Bruststraffung benötigt, um die gewünschte maskuline Kontur zu erreichen. Hierbei setzt der Ästhetisch-Plastische Chirurg einen Schnitt kreisförmig um den Brustwarzenhof und entfernt so die überschüssige Haut.

Ablauf der Gynäkomastie-OP

Liegt eine echte Gynäkomastie vor, wird diese mithilfe einer Brustverkleinerung in Karlsruhe korrigiert. Hierbei entnimmt der Operateur die Brustdrüse vollständig in einem ambulanten Eingriff. Als operativer Zugang dient hierbei ein kleiner Schnitt unterhalb des Brustwarzenhofs. Bei manchen Patienten kann es notwendig sein, dass zusätzlich überschüssiges Fettgewebe oder Haut entfernt werden müssen. Ein Versetzen der Brustwarze ist nur dann erforderlich, wenn besonders viel Gewebe zu entnehmen ist. In diesem Fall verbleibt für gewöhnlich von der Brustwarze ausgehend eine senkrecht verlaufende Narbe.

Kann die Brust nach der Operation wieder nachwachsen?

Durch das Entfernen der Brustdrüse wird bei der Brustkorrektur ein dauerhaftes Ergebnis erzielt. Weder die Brustdrüse noch die entnommenen Fettzellen können wieder nachwachsen. Jedoch schützt der Eingriff nicht vor eventuellen Fetteinlagerungen, die beispielsweise mit einer ungesunden Lebensweise einhergehen.

Für ein optimales Resultat sollten Patienten Folgendes nach der Brustverkleinerung beachten:

  • unmittelbar nach der Operation viel trinken und leichte Kost zu sich nehmen
  • in den ersten Wochen auf Alkohol und Nikotin verzichten
  • Kompressionsmieder tragen
  • ärztliche Hinweise zur Schonzeit einhalten
  • einen gesunden Lebensstil verfolgen
  • auf ausreichend Bewegung achten

Die Kosten einer Brustverkleinerung beim Mann

Die Operationskosten richten sich jeweils nach der Ausgangslage, der angewendeten Operationstechnik und der gewählten Narkose. Auch ein eventuell erforderlicher Klinikaufenthalt und die Arztkosten kommen hinzu, sodass sich ein Pauschalpreis bei der Frage „Was kostet eine Brustverkleinerung?“ nicht festsetzen lässt, sondern von Patient zu Patient variiert. Im Durchschnitt ist bei einer Gynäkomastie-Behandlung mit Kosten von etwa 2000,- Euro zu rechnen. Bei ausgedehnten Verkleinerungen kann der Preis für den Eingriff auch bis zu 4000,- Euro betragen. Genaue Informationen zum preislichen Rahmen gibt Dr. Ruß gern im persönlichen Beratungsgespräch.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung?

Grundsätzlich ist zwischen der ästhetischen und der medizinischen Indikation zu unterscheiden. Stört sich der Patient am Aussehen der Brust und wünscht sich daher eine Brustverkleinerung, trägt er in der Regel selbst die Kosten für den Eingriff. Bestehen hingegen Schmerzen und Spannungsgefühle durch die Gynäkomastie, ist es möglich, dass die Krankenkasse für die Operation aufkommt. Zumeist muss im Vorfeld erwiesen sein, dass konservative Therapien (z. B. gezielte Rückbildungsgymnastik) keinen Erfolg gebracht haben. Die eventuelle Kostenübernahme ist unbedingt vor der Gynäkomastie-OP bei der jeweiligen Krankenkasse zu erfragen.

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